Götzendorf im Spiegel der
Geschichte
Pfarrei und Kapelle
Ursprünglich pfarrte Götzendorf nach Buttenheim,
eine „Urpfarrei“ wie Eggolsheim. 1398 wird die Kirche
von Drügendorf als eine Filialkirche der „Mutterpfarrei“
Eggolsheim erwähnt und 1614 zur selbständigen Pfarrei
Drügendorf mit den Pfarrorten Tiefenstürmig, Götzendorf,
Dürrbrunn und Eschlipp erhoben.
Als ein Schmuckstück unseres Dorfes präsentiert sich die
1985 renovierte Ortskapelle mit dem Patrozinium der
immerwährenden Hilfe Mariens.
Ihre Erbauung verdanken die Götzendorfer der gebürtigen
Drügendorferin Franziska Windolf, die sich nach ihrer
Auswanderung nach Amerika ein bleibendes Andenken
schaffen wollte.
Mit einem Kapital von 2000 Mark beauftragte sie ihren
Bruder 1891 mit dem Bau. Die Kalkulation schien damals
recht gut geklappt zu haben; von der bereitgestellten
Summe bleiben noch 50 Mark übrig. Für die spätere
Ausstattung sorgten die Götzendorfer durch Geld- und
Sachspenden. So konnten um die Jahrhundertwende nach
einer Haussammlung die notwendigsten Kirchegeräte
angeschafft werden.
Heute finden sich die Götzendorfer zum Rosenkranz und zu
Maiandachten in ihrer Kapelle zusammen, von April bis
Oktober feiert man einmal im Monat Gottesdienst.